ÖNJ Heim - Eingang links vom Eingang des Hauses der Natur in Salzburg.
Jeweils um 19°° Uhr
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Do. 19. April 2007 Mag. Andreas MALETZKY & Mag. Martin Kyek |
Der Springfrosch (Rana dalmatina) in Salzburg
Wenig bekannt, anspruchsvoll, vom Aussterben bedroht! |
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Do. 31.Mai 2007 Mag. Andreas MALETZKY |
Laichplatztreue versus Ausbreitung bei Amphibien. Wie werden neue Lebensräume kolonisiert und warum ist Biotopverbund dabei wichtig: Neue Überlegungen zu schlecht gelösten Fragen. |
Mag. Martin KYEK
Die zu besichtigenden Teiche liegen in der 110-kV-Leitungstrasse Flachgau - Riedersbach und wurden
von Seiten des Straßenbaues zur Umsiedelung der Amphibienpopulationen,
die die Lamprechtshausener Straße Richtung Antheringer bzw. Weitwörther Au überwinden wollen,
angelegt. In den Teichen können während der Frühjahrswanderung Erdkröten, Grasfrösche,
Springfrösche, Kammmolche, Bergmolche, Teichmolche und zu einem späteren Zeitpunkt auch Grünfrösche,
Laubfrösche und Gelbbauchunken beobachtet werden.
Dies entspricht mehr als der Hälfte der heimischen Amphibienarten!
Treffpunkt um 9.30 Uhr Lokalbahnhof
Weitwörth.
Dauer: Ein halber Tag
Wetterfeste Kleidung und wasserdichtes Schuhwerk sind
wichtig. Jause nicht vergessen.
Wilfried RIEDER und Dr. Karl FORCHER
Es handelt sich hierbei um eine bereits traditionell am Karsamtag stattfindende gemeinsame
Exkursion mit der Mineralogisch- Paläaontologischen AG des Hauses der Natur.
Die Besichtigung der Lebensräume von Amphibien und Reptilien ist hierbei an einem erdgeschichtlich
höchst interessanten Standort möglich.
Neben verschiedenen Arten der Herpetofauna werden auch dieses Jahr wieder an mehreren
Stationen geologische Highlights aus den Adneter Steinbrüchen von Dr. Karl Forcher vorgestellt.
Treffpunkt: Parkplatz Adnet um 9 Uhr;
Dauer: Ein halber Tag
Wetterfeste Kleidung und wasserdichtes Schuhwerk sind
wichtig. Fernglas und Jause nicht vergessen.

Mag. Martin KYEK
An der L224, zwischen Bruggarn und St. Rupert im Weißpriachtal liegt eine der individuenreichsten
Amphibienwanderstrecken im Land Salzburg. Seit über 10 Jahren werden dort jährlich mehrere
tausend Tiere (vor allem Bergmolche, Teichmolche und Grasfrösche) durch ehrenamtlich betreute
Amphibienschutzzäune während der Hin- und Rückwanderung vor dem Straßentod gerettet.
Derzeit wird an einer permanenten Amphibienschutzanlage gebaut.
Die Laichgewässer liegen im Umfeld der in diesem Bereich noch stark mäandrierenden Lonka.
Im Rahmen der Exkursion werden Schutzmaßnahmen und Lebensräume besichtigt und erklärt.
Im Anschluss fahren wir weiter bergwärts Richtung Norden und legen den Schwerpunkt auf die
Reptilienfauna, vor allem Lebensräume der Kreuzotter sind hier zu nennen.
Treffpunkt:Billa-Parkplatz bei Abzweigung ins Weißpriachtal vor Mariapfarr um 09.00 Uhr
Dauer: Ein halber Tag
Wetterfeste Kleidung und wasserdichtes Schuhwerk sind
wichtig. Fernglas, Jause und die gute Laune nicht vergessen.

Mag. Andreas MALETZKY
Im Norden Salzburgs, an der Grenze zu Oberösterreich, finden sich noch Reste von einstmals
ausgedehnten Feuchtlebensräumen. Das Zehmemoos (Gde. Bürmoos) und das Weidmoos Gde.
Lamprechtshausen & St. Georgen) wurden vor wenigen Jahren aufgrund Ihres Vogelreichtums als
EU-Vogelschutzgebiete ausgewiesen. Diese zwei Schutzgebiete und mehrere kleinere Lebensräume
im Umfeld bestechen auch durch einen hohen Reichtum an Amphibien und Reptilien. Fast alle in
Salzburg heimischen Arten kommen dort vor!
Im Rahmen einer leichten halbtätigen Radltour mit geringem Höhenunterschied, und einer
Gesamtlänge von circa 10 km werden wir uns diese außergewöhnliche Landschaft zu Gemüte führen.
Zum Mittagessen können wir in Holzhausen einkehren. Auf dem Weg bleiben wir an verschiedenen
Gewässern stehen und suchen nach Fröschen, Kröten, Molchen, Unken, Salamandern, Schlangen und
Eidechsen.
Treffpunkt:09.00 Uhr, Lokalbahnhof Bürmoos (ist zugleich Endstation!)
Ausrüstung:Wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk, Fernglas,
Rucksack mit Jause und gute Laune nicht vergessen (und natürlich das Radl!).
Dauer:Ein halber Tag
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